GPRS – Internet im Schneckentempo
Meinen ersten Kontakt mit dem Internet hatte ich 1994 gehabt, mit einem 2400Baud schnellen Modem. Heute fühle ich mich in diese Zeit zurückversetzt, der Grund hierfür ist meine alte simyo-Simkarte. Sie ist noch vor dem 30.05.2007 verschickt worden und kann somit laut simyo kein UMTS unterstützen. Mit meiner HSUPA-Karte (Option GlobeTrotter Express HSUPA) für das Notebook konnte ich es leider nachvollziehen. Lediglich GPRS-Geschwindigkeit und das mitten in Hannover. Ein “normales” surfen ist damit kaum möglich, der Seitenaufbau dauert teilweise mehrere Minuten … je nach angesurfter Seite. Abhilfe soll ein Sim-Kartenwechsel schaffen, der aber 10Euro kostet. Eine neue (Aktion bis ende März) verursacht “nur” 4,90Euro kosten und 5Euro Startguthaben sind dabei noch inklusive.
Für mich lohnt sich das vorerst nicht, da ich für meinen iPhone-Vertrag bei T-Mobile auch eine sogenannte Multi-Sim kostenlos dazu bekommen habe. Mit dir kann ich dem im Mobilfunkvertrag enthaltenen Traffic mit aufbrauchen. Den Test mit Simyo hab ich nur interessehalber gemacht.
Unabhängig davon, es ist schon interessant und gleichermaßen erschreckend zu sehen, wie ein Teil der Bürger vom Internet abgeschnitten ist. Ich hatte bisher immer das Glück bandbreitentechnisch weit vorn zu liegen. Sei es durch ISDN mit Kanalbündelung ende der 90iger, als Beta-Tester für DSL nach der Jahrtausendwechsel oder nun mit einem VDSL50-Anschluss. Da verliert man schnell aus den Augen wie einige Leute die eigene Webseite sehen (müssen).