Tipp: lass mich das für dich googlen

Viele Leute scheinen unfähig zu sein, eine Suchmaschine zu bedienen. Vor allem in Foren finden sich des öfteren Fragestellungen, die mit wenig Aufwand vom Autor selbst gefunden werden kann. Mit Let me google that for you, zu deutsch “Lass mich das für dich googlen“, kann ihm/ihr geholfen werden, in zukunft selbst was zu suchen. Hilfe zur Selbsthilfe so zu sagen :-)

Hier ein kleines Beispiel: typo3 pingback

seltsame “Besucher” via live.com

Seit einigen Tagen und Wochen sehe ich in den Statistiken einige “Besucher” die über Microsofts Suchmaschine live.com meinen Blog gefunden haben. Doch es sind seltsame Suchbegriffe und mein Blog ist da meisst nichtmal unter den ersten 100-200 Treffern. Hier einige davon:

Die “Besucher” rufen auch nur die erste Seite auf, mehr nicht. Für mich ist nicht ersichtlich was das soll. Wer sucht schon nach solchen Begriffen und steigt dann auch noch so weit ab? Irgendwas stimmt da nicht :-/

Buch “Das Zend Framework” noch nicht erschienen?

Das Buch “Das Zend Framework: Von den Grundlagen” bis zur fertigen Anwendung von Ralf Eggert sollte gestern eigendlich erscheinen, doch laut Amazon und Addison-Wesley ist es ist es noch nicht verfügbar. Wie ich eben jedoch in Ralfs Blog gelesen habe, ist es es wohl im Druck und müsste wohl somit die nächsten Tage erscheinen.

das-zend-framework1

[Nachtrag: 01.04.2009] Das Buch scheint nun verfügbar zu sein, erste Exemplare wurden nun versendet.

Kein Pingback für TYPO3?

Es scheint gar nicht so einfach zu sein, einen brauchbaren Pingback-Mechanismus in TYPO3 zu integrieren ohne dabei den Core zu ändern oder nachzubilden. Den Weg, den die Blog-Extension t3blog nutzt, via PHP die angepingte Seite aufrufen, find ich dabei nicht brauchbar um eine generische Schnittstelle zu schaffen. Mir würde eher ein kleines leichtgewichtiges eID-Script vorschweben und nicht ein eine umfunktionierte Seite in TYPO3.

Das eigendliche Problem das ich sehe ist die Möglichkeit, Extensions wie z.B. CoolURI oder RealURL einzubinden. Diese biegen die Url in lesbare Form um, können aber nicht “mal eben” zurück transformiert werden ohne den halben Frontend-Rendering-Prozess nachzubilden. In meinen Augen ist die Stelle, an dem dies TYPO3 tut, nicht dafür geeignet von der Extensionseite aus benutzt zu werden. Um den Pingback verarbeiten zu können, benötigte ich die originale URL mit allen GET-Parametern.

Daher werd ich das Vorhaben vorerst auf Eis legen, vielleicht hab ich ja nochmal Zeit und Lust da ran zu gehen.

GPRS – Internet im Schneckentempo

Meinen ersten Kontakt mit dem Internet hatte ich 1994 gehabt, mit einem 2400Baud schnellen Modem. Heute fühle ich mich in diese Zeit zurückversetzt, der Grund hierfür ist meine alte simyo-Simkarte. Sie ist noch vor dem 30.05.2007 verschickt worden und kann somit laut simyo kein UMTS unterstützen. Mit meiner HSUPA-Karte (Option GlobeTrotter Express HSUPA) für das Notebook konnte ich es leider nachvollziehen. Lediglich GPRS-Geschwindigkeit und das mitten in Hannover. Ein “normales” surfen ist damit kaum möglich, der Seitenaufbau dauert teilweise mehrere Minuten … je nach angesurfter Seite. Abhilfe soll ein Sim-Kartenwechsel schaffen, der aber 10Euro kostet. Eine neue (Aktion bis ende März) verursacht “nur” 4,90Euro kosten und 5Euro Startguthaben sind dabei noch inklusive.

Für mich lohnt sich das vorerst nicht, da ich für meinen iPhone-Vertrag bei T-Mobile auch eine sogenannte Multi-Sim kostenlos dazu bekommen habe. Mit dir kann ich dem im Mobilfunkvertrag enthaltenen Traffic mit aufbrauchen. Den Test mit Simyo hab ich nur interessehalber gemacht.

Unabhängig davon, es ist schon interessant und gleichermaßen erschreckend zu sehen, wie ein Teil der Bürger vom Internet abgeschnitten ist. Ich hatte bisher immer das Glück bandbreitentechnisch weit vorn zu liegen. Sei es durch ISDN mit Kanalbündelung ende der 90iger, als Beta-Tester für DSL nach der Jahrtausendwechsel oder nun mit einem VDSL50-Anschluss. Da verliert man schnell aus den Augen wie einige Leute die eigene Webseite sehen (müssen).

phploc – Lines of Code

Wenn ich den Erzählungen meines damaligen Dozenten glauben schenken mag, so wurden Programmierer früher nach der Menge des geschriebenen Codes bezahlt. Heutzutage mit Sicherheit der falsche Weg Leistung zu messen, denn die Quantität sagt nichts über die Qualität aus. Dennoch ist es oftmals interessant und wenn nur für einem selbst, was man geschafft hat. Hierzu gibt es phploc, ein Kommandozeilenwerkzeug zum quantitativen Auswerten des programmierten Quellcodes von Sebastian Bergmann.

Installation

Installiert wird phploc wird mit dem PEAR-Installer. Als erstes muss PEAR der Channel pear.phpunit.de bekannt gemacht werden, sofern nicht schon geschehen:

[dev ~]$ pear channel-discover pear.phpunit.de
Adding Channel "pear.phpunit.de" succeeded
Discovery of channel "pear.phpunit.de" succeeded

Als nächstes das Package installieren

[dev ~]$ pear install phpunit/phploc
phpunit/phploc can optionally use PHP extension
"parsekit"
downloading phploc-1.0.0.tgz ...
Starting to download phploc-1.0.0.tgz (5,834 bytes)
.....done: 5,834 bytes
install ok: channel://pear.phpunit.de/phploc-1.0.0

Verwendung

Auf der Konsole muss als Argument ein Verzeichnis oder eine Datei übergeben werden, schon wird die Übersicht generiert. Hier am Beispiel mit dem Zend Framework v.1.7.5:

[dev ~]$ phploc /usr/share/php/Zend/
phploc 1.0.0 by Sebastian Bergmann.

Directories:                              287
Files:                                   1395

Lines of Code (LOC):                   281450
Comment Lines of Code (CLOC):          133172
Non-Comment Lines of Code (NCLOC):     148278

Interfaces:                                53
Classes:                                 1344
Functions/Methods:                       9370

Das ganze Funktioniert natürlich auch unter Windows :-)