Drupal 5 oder Drupal 6
Bei Drupal ist die API ständig im Wandel und die einzelnen Releases somit inkompatibel zueinander. Für die Reihe TYPO3 vs Drupal (link existiert nicht mehr) suche ich nach einer Bildergalerie. Das Modul Image enthält zwar eine, ist aber praktisch unbrauchbar. Unter anderem lassen sich die Bilder nicht sortieren.
Ich glaube einen Wechsel sollte man bei Drupal nicht zu früh machen. Einige Module sind zwar schon verfügbar, bis jedoch der Großteil folgt vergeht sicher noch einige Zeit. Im Forum auf drupal.org und drupalcenter.de wird von einigen Wochen bis mehreren Monaten mit einer Portierung vieler Module auf Version 6 gerechnet. Einige werden den Wandel sicher nicht vollziehen. So ist Open Source eben.
Acquia, das Unternehmen des Drupal-Entwicklers Dries Buytaert hat sich erst Ende letzten Jahres 7 Millionen US-Dollar Risikokapital gesichert. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll das Geld unter anderem für die Weiterentwicklung von Drupal verwendet werden, also auch den Modulen. Bleibt zu hoffen dass eine noch bessere Basis entwickelt wird. Momentan sehe ich genau da im direkten Vergleich mit TYPO3 noch einige Defizite bei Drupal, vor allem die fehlende Abwärtskompatibilität der Module.
[UPDATE]
Ebenfalls zu dem Thema: Drupal 6 – Lohnt sich bereits ein Update von 5.7 auf 6.1
Erstes Release Candidate von TYPO3 4.2
Wie ich eben auf der Downloadseite von typo3.org gesehen habe, ist das erste Release Candidate von TYPO3 4.2 raus. Laut sourceforge.net sind die Dateien vom 1. April, also gestern. Für den Vergleich TYPO3 vs Drupal werde ich aber weiterhin die 4.1.x nehmen.
Übrigens, auf typo3.org ist noch nichts über dieses Release bekannt gegeben. Das werden Sie sicher bald nachholen.
Gut in den April gelacht
Der erste April ist immer wieder ein Highlight. Mein Favorit war heute der Artikel “Starke Abnutzung der Kugel bei Computer-Mäusen“. Auf so eine Idee kommt man sicher nur abends in der Kneipe bei einem schönen Weizen, oder?
Erste Beta von Piwik
Google Analytics ist ein erstklassiges Tool um die Besucher der eigenen Webseite verstehen zu lernen. Wo kommen meine Besucher her, wie lange waren sie da, welches sind die am häufigsten besuchten Seiten und noch vieles mehr erfährt der Betreiber nun. Dank dieser Informationen kann er seine Seite den Bedürfnissen seiner Besucher anpassen und verbessern. Doch was macht google mit den gesammelten Daten? Ganz uneigennützig werden sie Tools wie dieses nicht “kostenlos” zur Verfügung stellen.
Für all jene gibt es seit einiger Zeit Piwik. Es ist eine Open-Source-Software die wie Google Analyitcs Daten über einen Besucher sammelt und diese grafisch und tabellarisch aufbereitet. Zudem läuft Piwik auf dem eigenen Server und stellt somit keine Daten dritten zur Verfügung. Lediglich ein Webserver mit PHP und MySQL ist Vorraussetzung für den Betrieb. Nach dem Einrichten der Serverkomponente muss ein Codeschnipsel im Quelltext der zu analysierenden Webseite eingebunden werden und schon läuft es.

Natürlich ist Piwik auch etwas fürs Auge, denn an JavaScript/Ajax haben die Entwickler nicht gespart. Die ganze Übersicht kann sich mittels Drag n Drop nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Viele Ausgaben lassen von einer grafischen Ausgabe in eine tabellarische umschalten und umgekehrt. Natürlich per Ajax, so dass nicht die komplette Seite neu geladen werden muss.
Interesse? Auf der Homepage von Piwik gibt es auch eine Online Demo.